Lofoten – wieder einmal

Wieder einmal hat es mich in diesem Winter auf die Lofoten gezogen. Zum einen weil ich meiner Frau einmal die Polarlichter zeigen wollte und zum anderen weil ich die Landschaft gerade im Winter immer wieder faszinierend finde.

Die steil heraufragendenen Berge sind dann überzuckert und wirken besonders alpin. Dazu das Meer im Vordergrund – da mangelt es nicht an Motiven.

Der Flughafen Elvenes (Narvik) wurde 2017 leider geschlossen. Svolvær wird wohl nur von Widerøe angeflogen – aber für die Zukunft wäre es mal zu prüfen…. Jedenfalls fand ich den günstigsten Flug nach Harstad-Narvik (EVE). Dort sind auch die üblichen Autovermieter wie Sixt, Europcar und Hertz vertreten. Den Leihwagen hatte ich diesmal über Hertz gebucht, da Europcar keine unbeschränkte Kilometerzahl anbietet (eine sehr vernünftige Entscheidung).

Die Unterkunft hatte ich diesmal über AirBnb gebucht, wie auf den Färöer Inseln. Die Wohnung war in Svolvær und lag direkt am Meer. Gleich am ersten Abend bin ich noch nach Leknes an den Leuchtturm. Es hat etwas Polarlichter gehabt aber besonders schön war, dass alles frisch gezuckert war.

Überhaupt schien es mir diesmal einiges kälter zu sein. Am Flughafen hatte es Minus 11 Grad. Und auch hier auf den Lofoten sanken die Temperaturen nachts auf minus 5 Grad. Tagsüber waren es immer um die Null Grad bzw. etwas kälter.

Mein Ziel waren verschiedene Standard-Spots, die ich bisher ausgelassen hatte. Wie z.B. Hamnøy (Moskenes), Reine (der Standard vom Damm) oder Uttakleiv. Daneben sind wir noch sehr viel die kleinen Straßen abgefahren.

Außerdem hatte ich diesmal die Drohne dabei mit dem Ziel, möglichst viele Videos zu machen. Das hat auch ganz gut geklappt, auch wenn die App einige Male dumm tat (kein GPS-Signal).

Wir hatten die ganze Woche sehr gutes Wetter – eigentlich fast etwas langweilig. Kaum Wolken, jeden Tag Sonnenschein und oft auch wenig Wind. Trotzdem konnten wir einige sehr gute Bilder mitnehmen und ich konnte ein gutes Video mit den Aufnahmen machen. In den acht Tagen sind wir mehr als 2.500 Kilometer gefahren.

Im nächsten Frühjahr werde ich die Lofoten wohl als Fotoreise anbieten. Allerdings nur in einer kleinen Gruppe.

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